Shapeshift kündigte eine sechsteilige TV-Serie namens „Down the Rabbit Hole“ an. Es geht um Kryptos und wie sie unser Leben verändern können.

Die Finanzmärkte können spannend sein, vor allem, wenn man sein eigenes Geld investiert. Aber auch wenn nicht, ist das Finanzwesen spannend anzusehen.

Sowohl die Wall Street (1987) als auch die 2013er Version Wolf of Wall Street waren erfolgreiche Filme. Das Gleiche gilt für den Margin Call, der in den Anfangsphasen der Finanzkrise über einen Zeitraum von 24 Stunden bei einer grossen Wall Street Investmentbank stattfindet.

Daher ist es an der Zeit, dass Kryptos es in den Fernseher schaffen. Krypto-Börse ShapeShift hat jetzt seine TV-Serie angekündigt. „Down the Rabbit Hole“ beleuchtet die Geschichten von sechs verschiedenen Kryptoenthusiasten in sechs verschiedenen Episoden.

Sechs Teile behandeln verschiedene Aspekte von Kryptowährungen

Proponenten der TV-Serie sind Zooko Wilcox (CEO von Electric Coin Company), Nyla Rodgers (CEO von Mama Hope), Diego Gutierrez Zaldivar (CEO von RSK), Meltem Demirors (CSO von CoinShares), Tatiana Moroz (Gründer von Tatiana Coin) und Erik Voorhees (CEO von ShapeShift).

Laut Shapeshift’s Twitter-Ankündigung untersucht die Serie „was Kryptowährung für sie bedeutet und welche Auswirkungen sie auf ihre Arbeit, ihr Leben, ihre Ambitionen und ihren Glauben hatte. Vom Unternehmer über den Künstler bis zum Humanitären haben sie alle eines gemeinsam: Ihr Glaube an die Zukunft ist nicht ein Glaube, der durch zentrale Dienste bereitgestellt wird, sondern durch Technologien, die von Menschen angetrieben werden“.

Teil 1: Der Technologe

Der erste Teil behandelt den Weg von Zooko Wilcox in Kryptowährung. Im Mittelpunkt stehen die Vorteile der Kryptographie und die Auswirkungen von Kryptos auf den Datenschutz. Wilcox und andere erklären ihre Sichtweise auf die Privatsphäre und wie Kryptos dazu beitragen können, die individuelle Privatsphäre als Menschenrecht wiederherzustellen.

„Beim Datenschutz geht es nicht um Isolation – es geht um Gemeinschaft. Aber mit Zustimmung“, schrieb Wilcox einmal in einem Tweet. „Du kannst wählen, wer zusieht, wenn du deine Haare fallen lässt. Du kannst wählen, wer am Tisch sitzt, wenn du deine Geschichte erzählst.“

Teil 2: Die Humanitäre

Teil zwei enthält Nyla Rodgers, die erklärt, wie Kryptowährungen unterfinanzierte Gruppen der Gesellschaft bei der Teilnahme an der Weltwirtschaft unterstützen können.

Rodgers ist der Gründer von Mama Hope. Die gemeinnützige Organisation hat ein 9-monatiges Ausbildungsprogramm, um junge Sozialunternehmer vom Projektmanagement bis zum Fundraising zu schulen. Das Programm verbindet auch Unternehmer mit visionären Führungskräften in Gemeinden weltweit.

Teil 3: Der Innovator

RSKLabs entwickelt eine Open-Source-Plattform für dApps und Smart Contracts. Das Unternehmen hat auch eine Anleihe geschaffen, die es den Verbrauchern ermöglicht, erneuerbare Energien für ihre Fahrgemeinschaften zu nutzen. Im dritten Teil erklärt CEO Diego Gutiérrez Zaldívar, wie diese Anwendungen das Leben der Menschen verbessern können.

Teil 4: Die Risikokapitalgeberin

The Venture Capitalist handelt von der Geschichte von Meltem Demirors und ihrer Arbeit bei CoinShares. Demirors half auch bei der Gründung der Blockchain-Investmentfirma Digital Currency Group und hängte später ihr eigenes Schild bei Athena Capital auf. Sie wurde einmal als Sheryl Sandberg der Kryptos bezeichnet.

Teil 5: Die Musikerin

Teil 5 beschäftigt sich mit Tatiana Moroz‘ „Artist Coin“ und wie Kryptowährungen die Musik und den Kunstbetrieb im Allgemeinen verändern können. Ihre Arbeit konzentriert sich auf Smart Contracts, geistiges Eigentumsrecht und Lizenzmanagement.

Teil 6: Der Unternehmer

Der letzte Teil besteht aus ShapeShift CEO Erik Voorhees, seiner Geschichte und den sozialen Auswirkungen von Kryptowährungen.

Die Idee hinter der Serie ist es, nicht nur unterhaltsam zu sein, sondern dem Publikum wertvolle Einblicke zu geben, wie Kryptos funktionieren und wofür sie da sind.

Inzwischen hat der Schauspieler Kevin Connolly auch eine TV-Show namens „Cryptos“ für 2019 angekündigt. So können Krypto-Enthusiasten auf dem Laufenden bleiben. 2019 wird wahrscheinlich ein besseres Jahr für Kryptos sein als 2018. Und wenn nicht, dann gibt es zumindest etwas im Fernsehen zu sehen.

 

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